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meinbezirk.at >> Impuls für Raaba-Grambach

Der Ort ist neuer Standort für die Breitband-Infrastrukturgesellschaft.

Die Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft, kurz SBIDI, übersiedelte mit 1. April 2019 in die Marktgemeinde Raaba-Grambach, wo Räumlichkeiten im Impulszentrum Grambach bezogen wurden.

Impulszentrum Grambach

„Das Impulszentrum Grambach gehört zu den größten Technologieparks Österreichs. Mit bereits 35 angesiedelten Unternehmen zählt es darüber hinaus zu den größten Impulszentren und bildet einen starken Innovationsmotor. Ich bin davon überzeugt, dass Geschäftsführer Herbert Jöbstl und sein Team die innovative Umgebung und das gut aufgebaute Netzwerk für den operativen Start von SBIDI optimal nutzen werden“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Zentrale Aufgabe der Gesellschaft, die zu hundert Prozent im Eigentum des Landes steht, ist die Errichtung von Breitbandinfrastruktur in jenen Regionen, in denen kein Ausbau durch private Anbieter stattfindet. Die Gesellschaft wird bestehende Lücken schließen, indem sie in unterversorgten Gebieten die notwendige Infrastruktur wie Glasfasernetze von Tief- oder Netzbauunternehmen errichten lässt und diese dann nach einer öffentlichen Ausschreibung an einen Netzbetreiber verpachtet. Neben dem Infrastrukturausbau hat SBIDI auch eine Koordinationsfunktion. Bei der Gesellschaft sollen die Fäden der in der Steiermark mit Breitband befassten Akteure zusammenlaufen, damit der Ausbau in Zukunft rascher und strategischer erfolgt als bisher.

Foto: Fotolia/Jörg LAntelme


meinbezirk.at >> Glasfaseranbindung als einmalige Chance für St. Nikolai im Sausal!

Das 8 Millionen Euro Projekt wird großzügig von Land und Bund gefördert. Es verbleibt daher nur ein Aufwand von rund 5% für die Gemeinde, sowie € 300,- bzw.€ 600,- (je nach Variante) pro Haushalt.

In Zusammenarbeit mit der Breitband- Infrastruktur- Gesellschaft des Landes Stmk. (spidi) kann mittels einer umweltschonenden Fräse (Layjet) Tempo gemacht werden. Drei Kilometer Kabelverlegung pro Tag schafft die neue, steirische Fräse und 90km sind es flächendeckend im gesamten Gemeindegebiet.


Masterpläne für Regionen
Stellvertretend für Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl erläuterte Landtagsabgeordneter Peter Tschernko die Beweggründe zur Gründung der „spidi“ „Wir haben u.a. Masterpläne für die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg erarbeitet und sind dabei diese umzusetzen“ blickte er in die positive Zukunft infrastruktureller Maßnahmen.
Der Geschäftsführer der „spidi“, Ing. Herbert Jöbstl betonte als Notwendigkeit des Glasfaserausbaues auch den daraus resultierenden gewichtigen Wirtschafts- Aspekt, sowie die „Aufwertung“ der Häuser und Wohnungen. „Die Generationen vor uns haben sich darum gekümmert, dass zu jedem Haus ein Wasseranschluss, Stromanschluss führt, dass Klärgruben entfernt wurden und es Kanäle gibt. Unsere Generation ist jetzt aufgerufen eine zukunftssichere Kommunikations- Infrastruktur in jedes Haus zu bringen“ gab er zu bedenken.


Strahlenbelastung von 5G
Für technische Details standen Dipl. Ing. Franz Reiterer, Leiter für Straßen und Wegebau des Landes Stmk. zur Verfügung, sowie der techn. Sachverständige der „spidi“, Dipl.- Ing. Johannes Trummer, der in seiner Rede u.a. auch Vergleiche zur Strahlungsbelastung von 5G zog: „gesünder ist der Glasfaseranschluss!“ betonte er.

40% der Bevölkerung sind Voraussetzung, um als steirische Pilot- Gemeinde schon im Juli mit der Umsetzung des Projektes zu beginnen. Rund eineinhalb Jahre später kann im gesamten Gemeindegebiet flächendeckend, schnell und zuverlässig gesurft, gechattet, „up und downgeloadet“ werden, sowie online TV, Videotheken, games uvm. unlimitiert genutzt werden.

Dank Glasfaseranbindung wäre dann auch St. Nikolai i.S. via „touch“ superschnell auf der internationalen, digitalen Autobahn unterwegs.

Foto: Lisa Hannes


KLEINE ZEITUNG >> So will die Steiermark die weißen Flecken beseitigen

„Im internationalen Vergleich wurde Österreich zuletzt in Sachen schnelles Internet kein gutes Zeugnis ausgestellt. So sieht die Breitband-Strategie der Steirer aus.

Die Ziele waren ambitioniert, die Schlagwörter vielversprechend. Seit Jahren ist der „Breitbandausbau“ in der topografisch herausfordernden Steiermark großes Thema, unter „Highway 2020“ beschloss der Landtag im Oktober 2014 gar eine eigene Breitbandstrategie. Eines von drei hehren Zielen: „Bis 2018 sollen Breitbandanschlüsse von bis zu 30 Megabit pro Sekunde für alle Haushalte und Unternehmen in den steirischen Gemeinden verfügbar gemacht werden.“


Mittlerweile glaubt in politischen Kreisen kaum jemand mehr, dass sich das heuer wirklich ausgeht. Nach wie vor gibt es zu viele weiße Flecken auf der Versorgungskarte, darunter vor allem in oststeirischen Regionen. Bundes-Förderprogramme im Zuge der „Breitbandmilliarde“ enttäuschten, auch, weil sie vor allem am Anfang zu kompliziert aufgesetzt waren. Zudem gab es in der Steiermark in der Vergangenheit keinen politischen Konsens, eine Gesellschaft zu gründen, die den Ausbau orchestriert. So wie es Niederösterreich vorlebt. Aktuelle politische Kräfte wollen das nun in der Steiermark nachholen.

Die neue Gesellschaft soll koordinieren und sich auf den Infrastruktur-Ausbau fokussieren. Einzig: Noch fehlt grünes Licht aus Brüssel, wo die EU-Institutionen wettbewerbsrechtliche Prüfungen vornehmen. „Wir hoffen, im zweiten Halbjahr zu starten, und erwarten uns jedenfalls sehr viel von der Gesellschaft“, heißt es dazu aus dem Büro von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Die Erwartungshaltung ist also groß. Was wenig verwundert – die Zeit drängt, und ambitioniert sind auch die beiden anderen Ziele in der eingangs erwähnten Strategie „Highway2020“. Diese lauten: Glasfaserzugangspunkte in allen Gemeinden bis 2020. Und Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde für alle Haushalte bis 2022.


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