Sterisches Modell

Die Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft m.b.H. (sbidi)

ist eine 100% Tochter des Landes Steiermark, welche organisatorisch im Referat Wirtschaft und Innovation der Abteilung 12 angesiedelt ist.

Das Geschäftsmodell sieht im Detail vor, dass die landeseigene sbidi die passive Breitbandinfrastruktur unter bestmöglicher Ausschöpfung aller Kooperationspotentiale und Fördermittel in Regionen mit Marktversagen („weiße Flecken“) errichtet und in ihrem Eigentum hält. Die Gesellschaft wird im Zuge der Errichtung nicht selbst tätig, sondern überlässt die Planung sowie die physische Bauausführung Tief- oder Netzbaufirmen. Die Gesellschaft verpachtet die passive Infrastruktur nach öffentlicher Ausschreibung in weiterer Folge an den aktiven Netzbetreiber. Der aktive Netzbetreiber ermöglicht allen Diensteanbietern von Internet- und Onlineservices die Nutzung der ultraschnellen Breitbandinfrastruktur zu denselben Bedingungen.

Um den im Zuge des Ausbaus der „weißen Flecken“ entstehenden Finanzierungsbedarf zu decken, ist es ein zentrales Ziel die Mittel aus der Breitbandmilliarde des BMVIT (Förderprogramme Access, Access-ELER, Connect, etc.) besser auszunützen. Darüber hinaus werden Subventionierungen des Landes Steiermark und der Gemeinde mit Unterstützung durch Bedarfszuweisungen in Anspruch genommen.

Dieses diskriminierungsfreie, für alle Anbieter offene Dreischichten-Modell (auch bekannt unter dem englischen Begriff „3-Layer Open Model – 3LOM“ – passive Infrastruktur, aktiver Netzbetreiber, Diensteanbieter) ermöglicht es den EndkundInnen, im Idealfall aus einer großen Anzahl an Angeboten verschiedener Unternehmen wählen zu können.

Die Arbeit von sbidi

Herr Ing. Herbert Jöbstl, wurde mit 1. März 2019 zum Geschäftsführer bestellt, um die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft aufzunehmen. Damit ist die Einreichung von drei förderwürdigen Projekten bis 12. April 2019 bei den laufenden Access und Access-ELER Calls der FFG verbunden. Diese Projekte umfassen den flächendeckenden FTTH-Ausbau der Gemeinden St. Nikolai im Sausal, St. Stefan ob Stainz (West) und den Ortsteil St. Ulrich in Greith der Gemeinde St. Martin im Sulmtal.

Nachfolgend wurden im September 2019 weitere 8 Projekte im Zuge der 5. Ausschreibung Access 2019 eingereicht und seitens FFG positiv bewertet. (Pirching am Traubenberg, St. Marein bei Graz Süd, Tieschen, St. Andrä-Höch, Schwarzautal, Kitzeck im Sausal, Hartl und St. Kathrein am Hauenstein).

Im Zuge des 6. Calls des Access Programms gab es weitere Zusagen für die Ausbaugebiete Groß St. Florian, Tillmitsch West, Paldau Ost, Kalwang, Ardning und Sainz West.

In der Nachdotierung 2021 zu dem 6. Call gab es eine nachträgliche Zusage zu den Gebieten St.Martin im Sulmtal, Wettmannstätten, Straden-Rosenberg, Hatzendorf Nord und Kirchbach-Zerlach Nord.

Sie wohnen in einem der oben genannten Gemeinden und wollen wissen, ob Ihre Adresse im Ausbaugebiet liegt – dann folgen Sie dem Link